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Datenherkunft in NRW

Wer liefert die Daten für die Berechnung?

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) nutzt Daten des Landesbetriebs Straßenbau NRW (Straßen.NRW), von GeoBasis.NRW, Navigationsgeräteherstellern, IT.NRW (CENSUS) sowie den zu kartierenden Kommunen.

  • Verkehrsmengen und - zusammensetzung
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Straßenoberfläche
  • Geodaten mit Höhenangaben zur Abbildung der Geländeoberfläche  und Steigungen
  • schallmindernde Hindernisse – Lärmschutzbauwerke
  • Gebäudedaten
  • Einwohnerzahlen

Grafik zur Herkunft von Lärmdaten

Der Hauptaufwand (90 %) bei der Lärmkartierung entsteht bei der Datenerhebung und Datenaufbereitung.

Die Qualität der Kartierungsergebnisse hängt entscheidend von der Qualität der Eingangsdaten ab. Deshalb ist die Qualitätssicherung der Daten sehr wichtig. Das LANUV hat in Verbindung mit dem Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) eine Lärmdatenbank aufgebaut. In ihr werden landesweit verfügbare Geo- und Verkehrsdaten für die Lärmkartierung gespeichert, auf Plausibilität geprüft und zu akustischen Modellen veredelt. Die Qualitätssicherung erfolgt durch vordefinierte Prüfspezifikationen mit automatisierten Abfragen und Sichtprüfungen. Die Städte und Gemeinden können mittels einer zur Verfügung gestellten WebGIS-Anwendung die Eingangsdaten ebenfalls nochmals überprüfen und ggf. korrigieren und ergänzen. Mit diesem akustischen Modell führt das LANUV die Lärmberechnungen durch und stellt die Kartierungsergebnisse in die Lärmdatenbank zurück.

Berechnet werden die Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen auf Grundlage von Verkehrsmengen aus der Bundesverkehrswegezählung. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) erhebt diese Zahlen regelmäßig in einem 5-jährigen Turnus.

Alle Modell- und Ergebnisdaten werden über das Internet den Kommunen zum Download zur Verfügung gestellt. Diese Daten dienen den Kommunen als Grundlage für die Lärmaktionsplanung. Mit den Daten können die Potenziale verschiedener Maßnahmen zur Lärmminderung berechnet werden.

Die Kartierungsergebnisse werden als Lärmkarten in diesem Portal zusammen mit abrufbaren Betroffenenstatistiken (dem Bericht) der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.