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Aktionen planen - Wann?

Wann ist eine Aktionsplanung durchzuführen?

Lärmaktionspläne sind zur Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen aufzustellen.

Gemeint sind damit belästigende oder gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die gemäß § 47 b Satz 1 Nr. 1 BImSchG als Umgebungslärm bezeichnet werden. Von der Lärmwirkungsforschung wurden Lärmpegel LDEN = 65 dB(A) und LNight = 55 dB(A) als gesundheitsrelevante Schwellenwerte ermittelt. Es wird daher empfohlen, die Bereiche im Rahmen der Lärmaktionsplanung zu betrachten, in denen diese Werte überschritten werden.

Lärmprobleme liegen auf jeden Fall vor, wenn an Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern oder anderen schutzwürdigen Gebäuden der LDEN von 70 dB(A) oder der LNight von 60 dB(A) erreicht oder überschritten wird. Für Gewerbe- und Industriegebiete gilt dies nicht. Planungen zum Schutz einzelner Objekte sind nicht erforderlich.

Die Kommunen können weitergehende Kriterien, auch zur Festlegung eigener Prioritäten, festlegen.

Die Kommunen erteilen Auskünfte über ihre Lärmaktionsplanung. Die Zusammenfassungen der jeweiligen Lärmaktionspläne können gemeindebezogen im Kartenviewer unter dem Punkt „Standortinformationen“ eingesehen werden.