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Was sind Lärmaktionspläne?

Bei einem Lärmaktionsplan handelt es sich um ein städtisches Gesamtkonzept. Der Lärmaktionsplan ist kein einzelner Plan, den man – wie etwa einen Flächennutzungsplan – an die Wand hängen und betrachten kann.

Der Lärmaktionsplan besteht aus dem Maßnahmenplan und weiteren dazugehörigen Unterlagen, wie z.B. dem Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung.

Für alle Länder in der EU gelten die gleichen Anforderungen an den Inhalt und die Form.

Inhalt des Lärmaktionsplanes:

  • Beschreibung der Stadt/Gemeinde und den zur berücksichtigenden Lärmquellen,
  • Zusammenfassung der Ergebnisse der Lärmkarten
  • Bewertung der geschätzten Anzahl von Personen, die Lärm ausgesetzt sind, sowie Angabe von Problemen und verbesserungsbedürftigen Situationen
  • Informationen zur Rechtslage (zuständige Behörde, Grenzwerte, ...)
  • Protokoll der öffentlichen Anhörungen
  • Angaben zu bereits vorhandenen oder für die nächsten fünf Jahre geplanten Maßnahmen zur Lärmminderung
  • Überlegungen zur Plandurchführung und zur Kontrolle der Ergebnisse
  • Maßnahmen zum Schutz ruhiger Gebiete
  • langfristige Strategien zur Verbesserung der Lärmsituation
  • finanzielle Infomationen

Die LAI-Hinweise zur Lärmaktionsplanung  helfen den Städten und Gemeinden bei der Aufstellung eines Lärmaktionsplanes.

Die EU verlangt von den Behörden, die einen Lärmaktionsplan aufstellen, einen kurzen Bericht zum gültigen LAP. So überprüft sie, ob die einzelnen Staaten die Lärmaktionsplanung korrekt durchgeführt hat.

Das Land NRW stellt den Städten und Gemeinden ein Online-Formular zur Verfügung, mit dem dieser Bericht abgegeben werden kann. Wenn der Lärmaktionsplan von einer Stadt oder Gemeinde endgültig verabschiedet und der Bericht an das Land übermittelt wurde, kann dieser auch über die Lärmkarte angezeigt werden.