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Aktuelles

Aktuelle Meldung:

14.11.2017
Lebenswerte Städte - Lärmaktionsplanung lohnt sich: Informationsveranstaltungen im Januar und Februar 2018

Die Lärmaktionsplanung ist ein wirksames Instrument, um die Gesundheit und Lebensqualität in den Städten und Gemeinden zu verbessern. Mit den Lärmaktionsplänen steht den Gemeinden ein gesamtstädtisches Konzept zur Verfügung, um gesundheitsgefährdende Lärmbelastungen zu vermeiden, Belästigungen zu verringern und den Anwohnerinnen und Anwohnern einen ungestörten Schlaf zu ermöglichen. Eine Verknüpfung von Luftreinhaltung, Lärmaktionsplanung und Stadtentwicklung bietet große Chancen, Synergien zu nutzen und Zielkonflikte zu vermeiden.

Lärm ist ein ernst zu nehmendes Umweltproblem. Lärm beeinflusst Gesundheit und Wohlbefinden. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung fühlen sich durch Lärm belästigt. Lärm hat auch soziale und ökonomische Folgen, z.B. für den Wert von Immobilien. Lärmprävention, Lärmbekämpfung und der Schutz ruhiger Gebiete werden deshalb immer wichtiger. Wer die Lebensqualität in den Kommunen sichern will, wer ihre Attraktivität bewahren und verbessern will, muss sich mit dem Thema Lärm befassen.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen bietet im Januar und Februar 2018 in allen Regierungsbezirken regionale Veranstaltungen zum Thema Lärmaktionsplanung an. Hier werden die Auswirkungen von Lärm auf Mensch und Stadt dargestellt. Es wird aufgezeigt, wie Städte jeder Größe Lärmaktionsplanung betreiben und davon profitieren können. Darüber hinaus werden auch praktische Beispiele und Hilfestellungen präsentiert, damit Sie für Ihre Stadt eigene Lärmaktionspläne aufstellen und bestehende Pläne aktualisieren können.

Die Veranstaltungen wenden sich an Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie an die Kommunalverwaltungen. Sie dauern jeweils einen Tag (10-16 Uhr) und sind kostenlos.

Kommunen "Nicht-Ballungsräume"

Arnsberg:  30. Januar 2018, Bezirksregierung Arnsberg, Seibertzstr. 1, 59821 Arnsberg

Detmold: 29. Januar 2018, Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold

Köln: 01. Februar 2018, Bezirksregierung Köln, Zeughausstr. 2-10, 50667 Köln

Düsseldorf: 24. Januar 2018, NRW-Bank, Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf

Münster: 15. Februar 2018, Bezirksregierung Münster, Domplatz, 48143 Münster

Ballungsraumkommunen

Düsseldorf: 11. Januar, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf

Eine Anmeldung ist über diesen Link möglich.

Termine/ Veranstaltungen:

24.10.2017
Bewältigung des Verkehrslärms in der Bauleitplanung

Neuigkeiten der Lärmaktionsplanung:

Lärmbilanz 2015 - Neue Studie des Umweltbundesamtes
Die Studie "Lärmbilanz 2015" des Umweltbundesamtes untersucht die Verbreitung, Bestandteile sowie den Bearbeitungsstand der Lärmaktionsplanung. Ein Schwerpunkt liegt in der Zusammenstellung der Maßnahmen zur Lärmminderung, die in den Aktionsplänen festgeschrieben werden. Sie gibt einen Überblick über die Situation in Deutschland und bildet die Situation in den einzelnen Bundesländern ab.

mehr: Lärmbilanz 2015 - Studie des Umweltbundesamtes

Handbuch - Lärmaktionspläne - Handlungsempfehlungen für eine lärmmindernde Verkehrsplanung
Im Handbuch werden die Grundlagen der EU-Umgebungslärmrichtlinie erläutert und Hinweise zur Auswertung der Lärmkarten gegeben. Schwerpunkt dieser Publikation bilden die Maßnahmen gegen den Straßenverkehrslärm. Diese werden hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten und der Wirksamkeit detailliert zusammengestellt und bewertet. Weiterhin werden die rechtlichen Grundlagen zur Umsetzung von Minderungsmaßnahmen beleuchtet. Mit den Hinweisen zur Mitwirkung der Öffentlichkeit sowie zur Berücksichtigung des Schutzes ruhiger Gebiete liegen den zuständigen Behörden damit umfangreiche Informationen für eine erfolgreiche Lärmaktionsplanung vor.

mehr: Link zur Webseite "Handbuch" des Umweltbundesamtes

weiterführende/zusätzliche Infos

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