Farbleiste: dunkelblau = Klima, blau = Umwelt, grün = Naturschutz, orange = Verbraucherschutz, dunkelorange = Landwirtschaft
unterseite_hintergrund

Inhaltsbereich

Aktuelles

Aktuelle Meldung:

15.09.2016
Praxisleitfaden "Sichtschutz mit Schallschutz"
In vielen Gärten sind Bereiche mit Sichtschutz-Elementen geschützt. Können diese auch für Schallschutz sorgen? Ja, wenn die Voraussetzungen vor Ort passen. Für einen wirksamen Schallschutz muss die vorhandene Situation bewertet werden. So sind zum Beispiel die Schallquellen, die die Ruhe stören zu identifizieren. Die Möglichkeiten von Sicht- und Schallschutz können dann beurteilt werden, um eine erfolgreiche Geräuschminderung zu erreichen.

Der neue Praxisleitfaden des Fraunhofer-Institutes für Bauphysik (IBP) bietet hierzu eine Hilfestellung. Er beschreibt die wesentlichen Schritte, die bei der Planung und der praktischen Umsetzung von Sichtschutz und Schallschutz zu beachten sind.

Mehr:Leitfaden des IBP

Termine/ Veranstaltungen:

07.10.2016
"So geht leise." DEGA-Veranstaltung in Berlin

Unter dem Titel „So geht leise.“ informiert die Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. über neueste Maßnahmen und Entwicklungen zur akustischen Verbesserung des Alltags.

Das öffentliche Bewusstsein für die Gefährdung durch Lärm führt zu einer verstärkten Nachfrage nach ruhigen Orten und geräuschoptimierten Alltagsprodukten. Viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich bereits aktiv in Fragen des Lärmschutzes ein und der Verbraucherwunsch nach mehr Ruhe wird durch die Entwicklung geräuschoptimierter Produkte zunehmend berücksichtigt.

Folgende Themen werden vorgestellt und diskutiert:

  • Lärmarme Produkte
  • Verbesserung der Raumakustik in Schulen und Kitas
  • Lärmminderung in der Bauwirtschaft
  • Verkehrslärm: Vermeidungs- und Minderungsstrategien
  • Best-Practice-Beispiele bei Veranstaltungslärm
  • Was macht den Sound von Berlin warum so gut?
  • Konzepte zur Lärmminderung durch Bürgerpartizipation

mehr. detailliertes Programm

06.10.2016
Fortbildung "Umgebungslärmrichtlinie" im BEW in Essen
Auch in diesem Jahr findet im BEW in Essen am 06. Oktober 2016 die Fortbildung unter dem Titel "Umgebungslärmrichtlinie" statt. Das Land Nordrhein-Westfalen und seine Kommunen unternehmen erhebliche Anstrengungen, um die EG-Umgebungslärmrichtlinie umzusetzen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt die Kommunen außerhalb der Ballungsräume, indem es für sie die Lärmkarten erstellt.

Bis zum 30. Juni 2017 müssen die Lärmkarten der dritten Stufe für alle Ballungsräume, Hauptverkehrsstraßen, Hauptschienenstrecken und Großflughäfen erarbeitet und bis zum 30. Dezember 2017 an die EU-Kommission gemeldet werden.

Die Fortbildung soll über die Ergebnisse und Erfahrungen der zweiten Umsetzungsstufe und die Arbeiten der dritten Stufe informieren. Ein Augenmerk gilt dabei den neuen Berechnungsverfahren CNOSSOS. Außerdem sollen Empfehlungen und Hilfestellungen für die Umsetzung der geltenden Aktionspläne und die zukünftige Lärmaktionsplanung gegeben werden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht die Möglichkeit, ihre bisherigen Erfahrungen miteinander auszutauschen. Die Anmeldung ist jetzt möglich.

mehr: Programm und Informationen zur Anmeldung

Neuigkeiten der Lärmaktionsplanung:

Lärmbilanz 2015 - Neue Studie des Umweltbundesamtes
Die Studie "Lärmbilanz 2015" des Umweltbundesamtes untersucht die Verbreitung, Bestandteile sowie den Bearbeitungsstand der Lärmaktionsplanung. Ein Schwerpunkt liegt in der Zusammenstellung der Maßnahmen zur Lärmminderung, die in den Aktionsplänen festgeschrieben werden. Sie gibt einen Überblick über die Situation in Deutschland und bildet die Situation in den einzelnen Bundesländern ab.

mehr: Lärmbilanz 2015 - Studie des Umweltbundesamtes

Handbuch - Lärmaktionspläne - Handlungsempfehlungen für eine lärmmindernde Verkehrsplanung
Im Handbuch werden die Grundlagen der EU-Umgebungslärmrichtlinie erläutert und Hinweise zur Auswertung der Lärmkarten gegeben. Schwerpunkt dieser Publikation bilden die Maßnahmen gegen den Straßenverkehrslärm. Diese werden hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten und der Wirksamkeit detailliert zusammengestellt und bewertet. Weiterhin werden die rechtlichen Grundlagen zur Umsetzung von Minderungsmaßnahmen beleuchtet. Mit den Hinweisen zur Mitwirkung der Öffentlichkeit sowie zur Berücksichtigung des Schutzes ruhiger Gebiete liegen den zuständigen Behörden damit umfangreiche Informationen für eine erfolgreiche Lärmaktionsplanung vor.

mehr: Link zur Webseite "Handbuch" des Umweltbundesamtes

weiterführende/zusätzliche Infos

Zur Navigation