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Grüne Infrastruktur NRW

Zielsetzung des Projektaufrufs

Der Förderaufruf hat das Ziel, die Klima- und Umweltbedingungen in Kommunen in NRW nachhaltig zu verbessern. Dies soll über eine räumliche und funktionale Vernetzung und Optimierung der Grün-, Frei- und Wasserflächen über mehrere Einzelmaßnahmen von Quartieren und Stadtteilen bis ins Stadtumland sowie im Stadtumland erreicht werden.

Gefördert wird die Schaffung, Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung von grüner Infrastruktur.

Grundlage dafür ist ein strategisch angelegtes „Integriertes Handlungs-konzept Grüne Infrastruktur“ (IHK GI), dass als politisch-planerisches Steuerungsinstrument die bestimmenden Charakteristika von intakter GI (Integration, Konnektivität, Multifunktionalität, Mehrräumlichkeit und Kooperation) analysiert und hieraus Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensverhältnisse in Quartieren, Städten und Stadtumlandgebieten entwickelt.

Die Maßnahmen müssen sich einem der folgenden Handlungsfelder zuordnen lassen:

  • Grüne Infrastruktur (spez. Ziel 12 des OP EFRE NRW):
  • Naturerlebnisgebiete und Naturschutzbildungsangebote (spez. Ziel 12):
  • Schutz und Wiederherstellung von Freiräumen (spez. Ziel 12):
  • Nutzbarmachung von Brachen und leerstehenden Gebäuden zur Beseitigung von Hemmnissen für die Stadtentwicklung und für ökologische Ziele (spez. Ziel 13)
  • Früh ansetzende Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien (spez. Ziel 11)
  • Verbesserung des öffentlichen Raums / Wohnumfelds (spez. Ziel 11)
  • Belebung der örtlichen Wirtschaft (spez. Ziel 11)

Fokus Lärm

Der Förderaufruf kann  für die Lärmaktionsplanung von Relevanz sein, beispielsweise für den Schutz und Erhalt von ruhigen Gebieten.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind

  • Gemeinden, Gemeindeverbände und deren Eigenbetriebe,
  • Träger von Naturparken,
  • Stiftungen,
  • Naturschutzverbände,
  • sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts sowie
  • natürliche Personen

in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie im Förderportal der NRW.BANK.

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2023.